Microblading

Augenbrauen sind ausschlaggebend für unseren Gesichtsausdruck und unser Aussehen. Doch häufig sind die Brauen dünn oder kaum noch vorhanden. Microblading ist eine Variante des Permanent Make-ups, die natürlich aussieht und nahezu schmerzfrei ist. Beim Microblading wird die Augenbraue individuell vermessen und passend zur Gesichtsform vorgezeichnet.

 

Was ist Microblading?

Microblading ist ein Verfahren des semi-permanenten Make-ups, das Korrekturen der Augenbrauenform, aber auch die vollständige Rekonstruktion verlorener oder ausgefallener Brauen ermöglicht. Beim Augenbrauen-Microblading werden mit einem speziellen Stift Pigmente unter die oberste Hautschicht eingebracht. Es kommt dabei keine Maschine zum Einsatz, das Pigmentieren erfolgt manuell, was ein natürlicheres Ergebnis gewährleistet.

Auch wenn die Augenbrauen gänzlich fehlen oder grössere Lücken, Narben oder Ausdünnungen vorhanden sind, kann man mittels Microblading nachhelfen. Die Brauen werden vollständig rekonstruiert oder stellenweise aufgefüllt.

 

Was ist der Unterschied zwischen Microblading und Permanent Make-up?

Anders als beim Permanent Make-up der Augenbrauen werden beim Microblading die Härchen einzeln und natürlich nachgezeichnet. Die Klinge des Microblading-Stifts ist erheblich dünner als die Nadel, die für das Permanent Make-up verwendet wird. So können präzisere und feinere Haare gezeichnet werden. Da ausserdem die Vibration der Maschine wegfällt, sind die Konturen der Härchen exakter und dadurch natürlicher als beim leicht verwischt wirkenden Permanent Make-up.

 

Wie lange hält ein Augenbrauen-Microblading?

Die beim Microblading gezeichneten Härchen halten eineinhalb bis zwei Jahre – die Haltbarkeit hängt dabei von der Regenerationsgeschwindigkeit und dem Fettgehalt der Haut ab. Bei fettiger Haut verringert sich die Haltbarkeit der Härchenzeichnung ein wenig, ausserdem geht die Klarheit der Linien leichter verloren. Kunden mit eher fettiger Haut benötigen daher häufiger Korrekturen im Microblading-Studio.

 

Wie kann ich die Haltbarkeit positiv beeinflussen?

Nach der Behandlung sollten Pflegeprodukte zum Einsatz kommen, die speziell auf die Bedürfnisse pigmentierter Haut ausgerichtet sind. UV-Strahlung, Sauna und ölhaltige Kosmetikprodukte sollte man meiden – vor allem in den ersten Wochen nach der Pigmentierung.
Aber auch über den Heilungsprozess hinaus ist es sinnvoll, ausreichenden UV-Schutz aufzutragen und auf öl- oder fruchtsäurehaltige Kosmetikprodukte im Bereich der Augenbrauen zu verzichten.

 

Ist Microblading schmerzhaft und gibt es Nebenwirkungen?

Wenn Microblading richtig durchgeführt wird, ist es nahezu schmerzfrei. Dennoch können wir vor Beginn der Behandlung eine betäubende Lösung aufgetragen, um eventuellen unangenehmen Empfindungen vorzubeugen. Unmittelbar nach der Pigmentierung sind aufgrund der Hautreizung Rötungen oder leichte Schwellungen üblich. Diese klingen in der Regel nach wenigen Stunden wieder ab.

 

Was sollte man noch zum Microblading wissen und beachten?

Wichtig ist, dass die Behandlung in einer sterilen Umgebung durchgeführt wird. Die Haut sowie alle Werkzeuge (Stift, Messer, Mikro-Bürsten) werden vor Beginn des Eingriffs desinfiziert.

 

Ausserdem gilt zu beachten:

Bei schweren Erkrankungen sollte die Pigmentierung mit dem Arzt abgesprochen werden. Nach Botox- oder Hyaluronsäureunterspritzungen muss die Wirkung stark nachgelassen haben, bevor pigmentiert wird. Besser wäre es, das Unterspritzen erst nach der Pigmentierung vornehmen zu lassen. Sehr ratsam ist es ausserdem, vor Beginn des Microbladings einen Sensibilitätstest mit der Farbe durchführen zu lassen, um eine allergische Reaktion darauf zu vermeiden.

 

Wann sollte man Microblading nicht durchführen?

  • Bestimmte Personengruppen sollten lieber kein Microblading durchführen lassen. Kontraindikationen sind:
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • akute Infekte wie Erkältung
  • psychische Störungen
  • Diabetes Typ 1
  • die Möglichkeit der Bildung von Keloid-Narben
  • Epilepsie
  • Entzündungen
  • schwere, körperliche Erkrankungen
  • reduzierte Blutgerinnung (angeboren oder durch Medikamente)